erstellt von Martin J. Maier

01.09.2017
Mobile Zukunft durch Alternativen, nicht durch Verbote

Freie Wähler Lauf gegen Bevormundung der Bürger.

Die Anbringung von Fahrbahnverengung und die Einführung von Tempo 30 auf der alten B14 haben wir erfolgreich verhindert und damit nicht zuletzt für Rettungskräfte und Feuerwehren eine Lanze gebrochen, die davor warnten. Die Fraktion der Freien Wähler sieht gleichwohl die Notwendigkeit, auf veränderte Verkehrsströme zu reagieren und mit Blick auf die Zukunft Alternativen zu schaffen, die es beispielsweise Radfahrern und Fußgängern erleichtern, durch die Stadt zu gelangen, ohne aber den Menschen die Freiheit des PKWs madig machen zu wollen.

Wir haben daher beispielsweise einer Umstellung der Signalanlagen zugunsten der Fußgänger zugestimmt, soweit dies verkehrstechnisch sinnvoll ist. Auch die Aufrüstung mit Signalgebern für sehbehinderte Menschen sowie die Schaffung barrierefreier Übergänge ist aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt. Darüber hinaus halten wir Tempo 30 und ein LKW-Fahrverbot in der Waldstraße für sinnvoll. Doch sind dies kleine Einzelmaßnahmen. Wie wird Mobilität in 20 Jahren aussehen?

Quo vadis Mobilität?

Wie sich die Zukunft der Mobilität entwickeln wird ist ein spannendes Thema und in den kommenden Jahren wird sich viel bewegen. So fährt ab diesem Herbst in der bayerischen Gemeinde Bad Birnbach der erste autonome eBus im Freistaat. Die Zukunft der Mobilität steht also bereits vor der Tür. Wir werden gespannt die Erfahrungen abwarten und mit den Freien Wählern vor Ort sprechen. Bis dahin gilt, dass wir Mobilitätskonzepte fortwährend überdenken und falls sinnvoll Neuerungen befürworten werden. Doch stets als Alternative und nicht als Zwang. Wenn sich neue Konzepte bewähren, werden sie auch angenommen – wir vertrauen auf Ihr Urteilsvermögen und den engen Kontakt zu uns.

Der Stadtrat machte im August Sommerferien. Nun geht es im September weiter mit den regulären Sitzungen. Wir laden Sie herzlich ein, nicht nur zu den Bundestagswahlen am 24.09., sondern auch zu den nun anstehenden Bürgerversammlungen (Termine und Orte auf www.lauf.de) und öffentlichen Sitzungen im Rathaus Flagge zu zeigen und unmissverständlich aufzuzeigen, wem wir Politiker zu dienen haben: nämlich Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Lauf.