erstellt von Martin J. Maier

01.03.2017
1000 Tage im Amt: 3. Bürgermeister Thomas Lang aktiv für Lauf

Seit dem 2. Mai 2014 – oder inzwischen 1000 Tagen – ist Thomas Lang Dritter Bürgermeister der Stadt Lauf. Rund zwei Wochen im Jahr ist er deshalb Chef des Rathauses. „Einfach nur Vertretung ist das nicht“, so Lang. Er verbringe meist den kompletten Tag im Rathaus, spreche wertschätzend mit Mitarbeitern über tagesaktuelle Dienstgeschäfte und längerfristige Planungen  – sowohl im Rathaus, als auch in den Einrichtungen.

Die Hauptarbeit findet aber am Schreibtisch statt, wo regelmäßig Unterlagen aus den Abteilungen eingehen und einer Entscheidung bedürfen. „Ich unterschreibe, weil eine Unterschrift notwendig oder sinnvoll ist, vielleicht sogar langgehegte Wünsche erfüllt“, sagt Lang, dem die Prozesse und Arbeiten hinter den Entscheidungen wichtig sind. Er bringt deshalb jede Unterschriftenmappe eigenhändig zu den Mitarbeitern zurück. Das Gespräch über Sachlagen, Hintergründe und Veränderungen, das sich dabei ergibt, sei für ihn unersetzlich. Lang zeigt sich von den Leistungen im Rathaus angetan. „Man muss wissen, wann man Leitplanken vorgibt und wann man die Mitarbeiter einfach ihre Arbeit tun lässt. Von einer Bremse als Rathauschef hat niemand etwas.“

Der unmittelbare Kontakt mit Bürgern ist es, weswegen Lang sich vor nunmehr 10 Jahren für die Kommunalpolitik entschied. „Direkte Gespräche sind es, die die Sorgen und Wünsche der Mitbürger verraten, nicht ideologische Berater.“ So leitete Lang zuletzt Gesprächsrunden über den vielleicht im Herbst kommenden Lichterlauf (bekannt aus Rothenburg o.d.T). Vorgespräche zur Wiedererrichtung eines Stegs über den Bitterbach als Folge eines Wunsches aus einer Bürgerversammlung und Bürgergesprächen wegen Durchfahrts- und Lärmproblemen durch LKW lassen in seiner Amtsführung das Motto der Freien Wähler erkennen: „sachbezogen, unabhängig und bürgernah“.

Natürlich ist Lang als Ehrenamtler im politischen Tagesgeschäft nicht permanent im Rathaus anzutreffen. Umso mehr legt er Wert darauf, dass er persönlich ansprechbar ist: Zuhause, per Mail oder Facebook. Oft bemerkt er, dass sich Menschen nicht trauen, ihn anzusprechen.  „Her mit den Anliegen und Ideen“ sagt Lang und ergänzt „wenn mich der Bürgerkontakt stören würde, hätte ich 2014 nicht antreten dürfen. Reden wir und sehen wir, was geht!“